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Produktfotografie im Detail.

Erklärungen und Beispielfotos von Produktaufnahmen.
Wir präsentieren Ihr Produkt in bestem Licht.

Ein typisches Set für Packshots und kleine Produkt-Shootings.

 

Briefing

Zunächst stellt sich die Frage, wie klar Ihre Vorstellungen von dem späteren Ergebnis sind. Haben Sie ein klares Ziel vor Augen und können Sie dies in einem Briefing genau beschreiben? Oder können Sie Beispiele zur Verfügung stellen, die als verbindliche Vorlage dienen? Dann lassen sich die Preise vorab genau kalkulieren und Sie sparen sich mögliche Kosten für nachträgliche Korrekturen.
Selbstverständlich können Sie auch auf die Erfahrung und Kreativität des Fotografen vertrauen und sich zunächst Vorschläge unterbreiten lassen. Bei aufwendigeren Stillfotografien kann es auch sinnvoll sein, vorab ein Fotokonzept zu erstellen. Diese kreative Leistung hat natürlich einen erheblichen Einfluss auf die Preise.

Je größer und schwerer ein Produkt ist, desto aufwendiger ist auch der organisatorische und logistische Umgang damit. Während kleinere Produkte leicht in einem Regal unterzubringen sind, muss für größere Fotomuster ein entsprechender Lagerraum bereitgestellt werden. Wird das Produkt in Einzelteilen angeliefert, dann fällt zusätzlicher Aufwand für den Zusammenbau an. Diese Leistungen müssen bei der Kalkulation der Preise berücksichtigt werden.

Ein Schreibtisch, der zunächst nach Anleitung zusammengebaut, bis zur endgültigen Abnahme zwischengelagert und schließlich wieder demontiert und verpackt werden muss, ist ein deutlich aufwendigeres Produktfoto als eine kleine Kosmetikverpackung, die so fotografiert wird, wie sie geliefert wurde.
Dabei ist der Unterschied im Aufwand für das eigentliche Foto hier nicht besonders groß.

Fazit: Sie können Kosten sparen, wenn Sie die Fotomuster, soweit möglich, bereits fertig zusammengebaut und montiert anliefern.

Terminwunsch und Bearbeitungszeit

Um den günstigsten Preis für Ihre Produktfotos zu realisieren, sind wir bemüht, Ihren Produktfotografie-Auftrag in einen möglichst effizienten Workflow zu integrieren. Das gelingt am besten, wenn eine ausreichende Gesamtbearbeitungszeit zur Verfügung steht.

So lassen sich zum Beispiel Einsparungspotenziale nutzen, indem mehrere ähnliche Produktaufnahmen zeitlich zusammengefasst oder automatisierbare Prozesse in der Bildbearbeitung zusammengelegt werden.

Natürlich wissen wir, dass es öfters auch mal schnell gehen muss. Auch hierfür sind wir bestens gerüstet, doch greifen bei kurzfristigen Terminen die eben genannten Einsparungsfaktoren nicht immer.

Die Bearbeitungszeit, die sich aus dem Zeitpunkt der Übergabe der Fotomuster sowie Briefing und Ihrem Terminwunsch ergibt, hat folglich einen erheblichen Einflussauf der Produktfoto-Preis.

Die Einhaltung der vereinbarten Termine hat übrigens neben dem Anspruch an professionelle Qualität bei ImageExperts oberste Priorität!

Glänzende oder transparente Oberflächen

Eine besondere Herausforderung in der Produktfotografie stellen alle Materialien dar, die das Licht in besonderer Weise reflektieren.
Also spiegelnde bzw. hochglänzende Oberflächen oder durchsichtige Materialien.

Beispiel: Chrom

Chrom, Edelstahl und andere glänzende Metalle reflektieren das Licht wie ein Spiegel. Nimmt man ein solches Produkt in die Hand, wird sich immer irgendetwas aus der Umgebung darin spiegeln, ganz gleich, wie man es dreht und wendet. Diese typische Materialeigenschaft gilt es in der Produktfotografie herauszuarbeiten.

Würde man beispielsweise eine verchromte Badezimmer Armatur in einem geschlossenen Lichtzelt fotografieren, wäre das Ergebnis diffus und matt, da sich nichts auf der Oberfläche spiegelt.

Andererseits muss man natürlich vermeiden, dass sich im Produkt der Fotograf, das Lampenstativ oder andere Gegenstände aus dem Fotostudio spiegeln. Die Spiegelung sollte eher eine undefinierbare, abstrakte Form haben und die Form und Kontur des Produktes betonen. Erst solche gezielten Reflexionen machen das Produkt für den Betrachter „interessant“.

Thema „Haptik“ – Der Kunde, der das Produkt im Katalog oder im Onlineshop ja nicht in die Hand nehmen kann, soll eine möglichst klare Vorstellung von Form, Farbe und Material der Produkte bekommen.

Das optimale Ergebnis lässt sich nur über einen individuellen Lichtaufbau und dem Einsatz spezieller Lichtformer erzielen.

Beispiel: Glas

Meiner Meinung nach, ist Glas das am schwierigsten zu fotografierende Material von allen.
Denn, wie wird etwas sichtbar gemacht, dass eigentlich durchsichtig ist?

Das Glas erhält seine Form durch die Kontur und durch gezielte Reflexionen, die mit Licht und Schatten betont werden. Dies bedarf eines ganz speziellen Lichtaufbaus und viel Know-How vom Fotografen.

Farbiges Glas oder Glas mit einer markanten Struktur, ist nicht ganz so schwierig, da hier das Licht in vielen Variationen gebrochen wird und so auch mehr Konturen und Details zu sehen sind.

Der Tonwert des Glases sollte überall (außer in den Glanzlichtern) etwas dunkler als absolut weiß sein, damit es im Katalog oder Onlineshop auf weißem Hintergrund überhaupt noch zu erkennen ist. Gleichzeitig darf der Tonwert nicht zu dunkel werden, da es sonst grau wirkt und der Kunde einen falschen Eindruck von dem Produkt bekommt.

Aufgrund der besonderen Anforderungen an die Lichtführung bei Produktfotos von glänzenden oder transparenten Materialien muss hierfür von einem entsprechend höheren Preis ausgegangen werden.

 

Ein paar Beispiele mit typischen Produktfotos:

Typischer Packshot mit Spiegelung vor weißem Hintergrund (in fast allen Online-Shops zu sehen).

Freisteller (Wichtig: ein rein weißer Hintergrund ohne Schatten oder Farbverläufe!) für Kleidung, ohne Model.

Dies ist schon ein etwas aufwendigeres Foto, da die Oberflächenstruktur und jedes Detail gut zu erkennen sein muss.
So lässt sich die Haptik besser erahnen denn, anfassen kann der Kunde im Onlineshop ja nicht und so muss möglichst gut zu erkennen sein, aus welchem Material das Produkt besteht (Leder, Gummi, Plastik usw.).

Ein typisches Stillive mit neutraler Ausleuchtung. Das Foto soll Appetit machen. Solche Stilllives werden sehr oft bei Badezusätzen, Getränke, edlen Nahrungsmitteln, aber auch bei Schmuck, Uhren oder Multimedia-Geräten verwendet.

Eine der „Königsdisziplinen“ bei der Produktfotografie. Bei sich spiegelnden Oberflächen, muss besondern darauf geachtet werden, dass sich weder Kamera oder Fotograf, noch irgendwelche Details aus dem Studio in der Oberfläche spiegeln! Das hört sich einfacher an, als gesagt.

Außerdem muss hier extrem genau auf Sauberkeit geachtet werden, da das helle Blitzlicht auch die kleinsten Mikrokratzer, Fingerabdrücke oder Staub zum Vorschein bringen, die bei normalem Licht mit bloßem Auge kaum zu erkennen währen.
Dies ist meist nur in Verbindung mit aufwendiger Bildbearbeitung möglich.

Eine weitere Königsdisziplin, sind solche „Hochglanzfotos“. Hier wird sehr viel Wert darauf gelegt, das der Artikel möglichst edel und Detailreich rüber kommt. Da z.B. solche Uhren oder auch Schmuck, aus vielen verschiedenen Materialien bestehen, ist die Ausleuchtung besonders schwierig. Hier werden oft sehr aufwendige Setups benötigt, die sowohl weiches Licht, als auch hartes Licht kombinieren.

Manche Hochglanzfotos bestehen aus vielen Einzelaufnahmen und werden dann, bei der Bildbearbeitung, so zusammengesetzt, bis alle Materialien und Oberflächen optimal ausgeleuchtet sind und das Produkt im bestmöglichen Licht erstrahlt.

Das am schwierigsten zu fotografierende Material ist meiner Meinung nach Glas. Denn, wie fotografiert man etwas, das eigentlich durchsichtig ist? Hier wird ein ganz spezielles Licht-Setup benutzt und mit vielen Tricks gearbeitet, um die Konturen hervorzuheben und gezielte Lichtreflexe auf die Oberfläche zu projizieren.

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