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Professionelle Bildbearbeitung und Fotokunst.

Was genau ist das und wie funktioniert das?

Fotokunst ist die Bearbeitung, Verfremdung, Zusammenführung und Gestaltung digitaler und/oder analoger Bilder. Die gestalterischen Möglichkeiten sind heute, Dank immer ausgereifter Soft- und Hardware, schier unbegrenzt. Dabei ist es egal, ob reale Aufnahmen oder rein digitale Medien, wie z.B. 3D Bilder, die mit speziellen 3D-Programmen berechnet (gerendert) wurden (siehe Titelbild oben), bearbeitet werden.
Auch ein Mix aus beiden ist hier kein Problem.

Blue- / Greenscreen-Shootings.

Ganz beliebt ist seit einigen Jahren, dass Shooten vor einem Blue– oder Greenscreen (siehe Bilder unten). Diese Technik ist eher aus dem Film und Fernsehen bekannt. Dabei wird das Model vor einem blauen oder grünen Hintergrund gestellt und später, bei der Bildbearbeitung, wird dieser Hintergrund durch reale Aufnahmen oder Fantasielandschaften ersetzt. Dabei setzt nur noch die eigene Fantasie die Grenzen. Solche „Composings“ bestehen manchmal aus vielen Einzelaufnahmen, die z.B. mit einem der beliebtesten und besten Grafikbearbeitungsprogrammen wie „Adobe Photoshop“ auf sogenannten „Ebenen“ zusammengesetzt. Die Kunst besteht hier darin, alle Einzelaufnahmen so anzupassen, dass sowohl die Farbstimmung, als auch die Lichtverhältnisse und die richtige Perspektive  perfekt zusammenpassen!

 

Beispiele für ein Greenscreen-Shooting

Neben dem Green- und Bluescreen-Shooting, gibt es noch ein weiteres Verfahren, mit dem anspruchsvolle Composings kreiert werden. Dieses nennt sich „50% Grau Überlagerung“. Hierbei wird das Model vor einem grauen Hintergrund abgelichtet, der annähernd einem 50%igem Grau entspricht (einem mittleren Grauton).

Warum 50% Grau ?
Bei solchen Aufnahmen kann man sich in den meisten Fällen das mühsame Freistellen des Models sparen, da die Roh-Aufnahme in Photoshop  über ein anderes Bild gelegt wird und mit einem speziellen „Überblend-Modus“ werden die beiden Bilder dann verrechnet. Dabei wirkt der Grau-anteil, sofern er annähernd den 50% entspricht (also einem mittleren Grauton), fast transparent. Alle anderen Farben, die nicht Grau sind, werden normal dargestellt, nur das Grau wird „ignoriert“.

Normalerweise müssen Haare, Glas oder halb transparente Stoffe, wie z.B. Schleier (siehe Bild unten), mühsam in Photoshop freigestellt werden (Freistellen= den Hintergrund herauslöschen). Das ist, neben dem perfekten Angleichen der Lichtverhältnisse und den Tonwerten, die Königsdisziplin in der Fotokunst. Wer hier fuscht wird kein perfektes Ergebnis erzielen!

Diese Technik ist allerdings lang nicht so sauber und perfekt, wie die Green- oder Bluescreen Methode, da in den meisten Fällen keine 100% Freistellung der Haare oder Stoffe usw. erreicht wird und das Bild daher nicht so realistisch auf den Betrachter wirkt. Außerdem ist man in der Gestaltung doch sehr eingeschränkt. Die Methode wird eher von Bildbearbeitern im semi-professionellen Bereich benutzt, die sich  das Freistellen einfach sparen wollen.

 

50% Grau, Bluescreen & freigestelltes Model in Fantasie-Szene eingefügt.

 

Zwei vorher/nachher Beispiele für ein gelungenes Composing im Stil „Fantasie“.

Der Arbeitsablauf.

Hier lag die größte Schwierigkeit in den Transparenzen / Halbtransparenzen, wie z.B. dem weißen Schirm, bzw. den Löchern darin und natürlich dem weißen Kleid. Durch die weiße Kleidung schimmert das Schwarz des Hintergrunds teilweise durch. Um dieses zu eliminieren, damit es später nicht mehr zu sehen ist, wird eine ganz spezielle Technik angewendet, die sehr mühsam, aber dafür um so effektiver ist.

In Photoshop nennt sich diese Technik, oder das Werkzeug „Hintergrund-Radiergummi„. Hier gibt man zuerst die Vordergrundfarbe an, die beim „Radieren“ stehen bleiben soll und dann die Hintergrundfarbe, die entfernt werden soll. Um möglichst gute Ergebnisse zu erzielen, variiert man hier noch die „Deckkraft„, mit der das Werkzeug arbeiten soll.
Bei voller Deckkraft würde man ausgefranzte Kanten hinterlassen, die auch einem Leihen sofort ins Auge springen würden.

 

Bei dieser Vorgehensweise ist viel Übung und vor allem Fingerspitzengefühl gefragt. Je genauer man hier arbeitet, umso realistischer wirkt später das fertige Composing. 


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Um optimale Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt sich ein gutes Grafiktablett mit drucksensitivem Stift. Die am weitesten verbreiteten Grafiktabletts sind von Wacom. Sie sind qualitativ am besten, haben eine hohe Auflösung bei der Druckempfindlichkeit, sind mit allen gängigen Grafikprogrammen kompatibel und leicht zu bedienen (Abbildung rechts: Wacom Intuos Grafiktablett.).

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